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Was hat der JUFI mit dem Stuttgarter Fernsehturm gemeinsam? Die Einweihung dieses Wahrzeichens und die Gründung des Jugendfilmrings in Pforzheim fielen in dasselbe Jahr 1956. In dieser Nachkriegszeit wurden in vielen Städten Jugendfilmclubs gegründet. Man wollte der Jugend gute Filme zeigen, ihre Urteilskraft festigen und ihnen die Möglichkeit geben über einen Film zu diskutieren. Der JUFI ist eine selbstständige Institution innerhalb des Stadtjugendrings und ist Mitglied im Bundesverband Jugend und Film e.V. In den Nachkriegsjahren gab es für Jugendliche in Pforzheim nur wenige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung: Neben dem Besuch des Stadttheaters im Osterfeld trafen sich Musikfreunde im Jazzclub in der Nordstadt oder man ging ins Haus der Jugend zu den ersten Jugendfilmtagen und den beliebten Tanzveranstaltungen. Bald verlegte der JUFI seine Filmabende ins UNIVERSUM-Filmtheater, das größte Pforzheimer Kino mit damals über 1000 Sitzplätzen. Der Andrang in den ersten Jahren war so groß, dass manchmal 2 Vorstellungen an einem Tag angeboten wurden. Das UNI war immerhin 34 Jahre lang unser Hauskino. 1980-87 waren wir im ROXY und seit 1998 finden unsere Vorstellungen im REX 1 statt. Nach genau 50 Jahren wurde das UNIVERSUM im Frühjahr 2001 abgebrochen, was besonders ältere Kinogänger/innen mit Bedauern zur Kenntnis nahmen. Wegen Umbauarbeiten im REX 1 fand kurz vor der Schließung des UNIVERSUM noch einmal ein letzter JUFI-Filmabend in diesem langjährigen Domizil statt. Hiermit gingen auch einige Jahrzehnte Pforzheimer JUFI-Geschichte zu Ende. 
Ehemaliges UNIVERSUM in der Fußgängerzone Wenn auch unsere Zuschauerzahlen lange nicht mehr an frühere Zeiten heranreichen, so ist der JUFI auch nach Jahrzehnten immer noch ein beliebter Treffpunkt. Das Kino hat auch heute noch einen hohen Stellenwert in der Freizeitgestaltung von Jugendlichen. Durch die fortschreitende Digitalisierung wird das Heimkino an Bedeutung gewinnen. Die JUFI-Besucher werden aber immer einen Kinobesuch in Gesellschaft Gleichaltriger dem Heimkino vorziehen, zumal die große Kinoleinwand und die Atmosphäre des Kinos nicht zu ersetzen sind. Auch nach der Kinovorstellung ist der JUFI-Filmabend noch nicht ganz zu Ende. Es stehen immer noch einige Grüppchen vor dem Kino und diskutieren über das Gesehene oder über andere Neuigkeiten des Tages. Der Fortbestand des Jugendfilmrings wird gesichert durch engagierte ehrenamtliche SchülerverteterInnen, die traditionsgemäß die Abokarten an den Schulen zum Verkauf anbieten. 
Kartenausgabe an die Schülervertreter/innen im Haus der Jugend Darüber hinaus sorgt eine Vorstandschaft, die teilweise schon seit Jahrzehnten ehrenamtlich tätig ist, für ein Weiterbestehen des Jugendfilmrings. Dennoch bereitet uns der Beginn einer Spielreihe in jedem neuen Schuljahr immer wieder Kopfzerbrechen, verlieren wir doch mit den abgehenden Abiturienten/innen einen großen Teil unseres Stammpublikums und auch langjährige erfahrene Kartenverkäufer/innen. Nicht immer ist es möglich, die Schulabgänger/innen rasch durch Neuzugänge zu ersetzen. Dann können wir mit unseren moderaten Eintrittspreisen ganz schnell in finanzielle Engpässe kommen. Bisher ist uns aber immer ein Ausgleich gelungen. Wir wünschen uns, dass der JUFI auch in Zukunft auf Erfolgskurs bleibt. Der JUFI-Vorstand Der Vorstand des Jugendfilmrings 1956 bis heute | Jahr | 1. Vorsitzender | 2. Vorsitzender | Kassierer | | 1956-1958 | Martin Geiger | * | * | | 1958-1959 | Günter Beck | Günter Ruf | Hans-Peter Bareis | | 1959-1961 | Günter Gimm | * | * | | 1961-1962 | Werner Stief | Dietrich Bode | * | | 1962-1964 | Veit Hertenstein | Harald Pfisterer | Werner Stief | | 1964-1965 | Werner Stief | Günter Hepke | Ilona Porsch | | 1965-1968 | Leonhard Müller | Dietrich Bode | Wolfgang Pfeifer | | 1968-1969 | Holger Grimminger | Jochen Bossert | Wolfgang Pfeifer | | 1969-1975 | Dietrich Bode | Harald Mürrle | Holger Grimminger | | 1975-1977 | Dietrich Bode | Harald Mürrle | Ingo Keck | | 1977-1996 | Dietrich Bode | Martin Erlenmaier | Ingo Keck | | 1996-2002 | Dietrich Bode | Jörg Rieger | Ingo Keck | | seit 2002 | Dietrich Bode | Jörg Rieger | Dietrich Bode & Jörg Rieger | * Hier waren keine Namen mehr zu ermitteln
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